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Qualitätsprüfung - Bedeutungen - Infos - Tipps - Verfahren und vieles mehr

  
Das Wort Qualität wurde aus dem Lateinischen in die deutsche Sprache übernommen. Es beschreibt die Beschaffenheit, die Eigenschaften, die Merkmale und den Zustand einer Sache oder Dienstleistung. Eine Qualitätsprüfung soll also darüber Aufschluss geben, ob die Sache oder die Dienstleistung die oben genannten Kriterien erfüllt.
In der heutigen Zeit wird jedes Produkt und jede Dienstleistung einer Qualitätsprüfung unterzogen. Die dafür notwendigen Kriterien werden in DIN (Deutsche Industrie Norm) oder EN (Europäische Norm) Normen dokumentiert.
Im September 1964 wird für die Erprobung der Qualität von Produkten eigens ein unabhängiges Institut gegründet. Es ist die Geburtsstunde der „Stiftung Warentest“. Dieses Institut testet noch heute fast jedes Produkt und jede Dienstleistung. Diese Verbrauchertests bieten dem Kunden die Möglichkeit die Produkte miteinander zu vergleichen und beeinflussen damit evtl. eine Kaufentscheidung. Der Einfluss der Stiftung Warentest ist groß. Ein Produkt mit der Note „mangelhaft“ lässt sich schwierig verkaufen, wobei ein „sehr gut“ den Verkauf eher vorantreibt. Nach der Qualitätsprüfung durch die Stiftung Warentest hat der Hersteller des Produktes das Recht die Bewertung an seiner Ware anzugeben.
Weitere Einrichtungen für eine Qualitätsprüfung sind beispielsweise die Verbraucherzentralen oder auch der TÜV (Technischer Überwachungsverein). Der TÜV überprüft neben Automobilen, auch Industrieanlagen, die Züge der Deutschen Bahn, die Fahrgeschäfte in Freizeitparks, Fahrstühle, etc.
Die Verbraucherzentralen unterstützen die Kunden u.a. im Werkvertragsrecht, in bezug auf Handwerksleistungen. Im Baugewerbe wird die Qualität der ausgeführten Leistungen durch dafür ausgebildete Sachverständige geprüft.
In großen Produktionsbetrieben wird die Qualitätsprüfung von einem Qualitätsmanagement vorgenommen. Das Management plant und überwacht die Herstellung der Produkte, erkennt frühzeitig Produktionsfehler und bringt Verbesserungsvorschläge ein. Das fertige Produkt hält dann einer Qualitätsprüfung stand. Auch das Qualitätsmanagement arbeitet strikt nach den Vorschriften einer DIN- Norm, der DIN EN ISO 9000. Ein Produkt, ausgezeichnet mit dem Nachweis einer Qualitätsprüfung nach der ISO – Norm, erhält auch die Freigabe für den Handel.
Nicht nur bei Produkten oder Dienstleistungen werden Qualitätsprüfungen vorgenommen, sondern auch beim Menschen. Das wird dann als Qualitätskontrolle bezeichnet. Es wird damit, z.B. der gesundheitliche Zustand oder die Fertigkeiten eines Arbeiters oder Angestellten dokumentiert. Eine im Arbeitsvertrag festgelegte Probezeit kann als Qualitätsprüfung gewertet werden.

Im Prinzip werden auch schon Schulkinder einer Qualitätsprüfung unterzogen. Die Zeugnisse belegen dann die Qualität der erbrachten Leistungen.




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